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Die besten Apps, um mit dem Dampfen aufzuhören

Acht Apps im Vergleich, die den Ausstieg aus der Vape begleiten — mit Züge zählen, sinkendem Tageslimit und Hilfe für die Minuten, in denen es kippt.

Veröffentlicht Aktualisiert Puff Counter Team 5 Min. Lesezeit

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Kurz gesagt

Grounded ist die bekannteste App, die speziell für den Ausstieg aus dem Dampfen gebaut wurde, mit Inhalten und Community statt reiner Zahlen. Puff Counter steht auf Platz 3 und zählt als eine der wenigen Apps einzelne Züge, aus denen sich ein wöchentlich neu berechnetes Limit ergibt. Klassische Rauchfrei-Apps rechnen dagegen in Zigaretten.

Der Ausstieg aus der Vape hat ein eigenes Problem: Es gibt keine leere Schachtel, die dir zeigt, wie viel heute war. Genau deshalb passen die meisten Rauchfrei-Apps schlecht — sie rechnen in Zigaretten. Am besten für Dampfer gemacht ist Grounded, das Inhalte und Begleitung mitbringt. Puff Counter steht auf Platz 3 und zählt einzelne Züge; es ist unsere eigene App, und unten liest du, was das praktisch ändert. Acht Apps im Vergleich.

AppAm besten fürPreisPlattform
GroundedProgramm und Begleitung fürs DampfenKostenlos mit PremiumiOS
Smoke FreeTiefste Auswertung, rechnet in ZigarettenKostenlos mit PremiumiOS, Android
Puff CounterZüge zählen und Limit, das sich anpasstKostenlos, Premium optionaliOS, Apple Watch
PufflessNüchternes Tageslimit für ZügeKostenlos mit PremiumiOS
Quit VapingSchneller Einstieg ohne EinrichtungKostenlos mit PremiumiOS
KwitHilfe im akuten VerlangenKostenlos mit PremiumiOS, Android
QuitzillaMehrere Gewohnheiten gleichzeitigKostenlos mit PremiumiOS, Android
QuitSureGedankliche VorbereitungKostenpflichtiges ProgrammiOS

1. Grounded — gebaut für Vapes, nicht für Zigaretten

Grounded ist eine der wenigen Apps, die den Ausstieg aus dem Dampfen als eigenes Thema behandeln statt ihn im Rauchstopp mitlaufen zu lassen. Neben der Erfassung gibt es Inhalte, die erklären, warum Nikotinsalze und Einweggeräte so schwer loszulassen sind, und ein soziales Element mit Leuten, die dasselbe Gerät weglegen wollen — nicht dieselbe Schachtel.

Die Einschränkung: Der Schwerpunkt liegt auf Programm und Austausch, weniger auf der genauen Zug-für-Zug-Erfassung im Alltag. Die Inhalte sind auf Englisch.

2. Smoke Free — die beste Analyse, in der falschen Einheit

Smoke Free bleibt die ausgereifteste App der ganzen Kategorie: Verlangen-Protokoll mit Ort und Stimmung, sehr gute Diagramme, Gesundheitsmeilensteine und eine ehrliche Korrektur, wenn du nachträgst, was du wirklich konsumiert hast. Wer seine Auslöser verstehen will, findet hier am meisten.

Die Einschränkung für Dampfer: Die Grundeinheit ist die Zigarette. Du musst deine Vape in Zigaretten umrechnen, und diese Umrechnung ist geraten — womit die Genauigkeit verloren geht, wegen der du überhaupt trackst.

3. Puff Counter — der Zug als Einheit

Puff Counter rechnet in der einzigen Einheit, die es beim Dampfen wirklich gibt: im Zug. Erfasst wird mit einem Tipp — in der App, über das Widget auf dem Homescreen oder Sperrbildschirm oder mit der Taste auf der Apple Watch. Das klingt nach einer Kleinigkeit, entscheidet aber alles: Was Entsperren und Suchen kostet, wird nach zwei Tagen nicht mehr eingetragen.

Aus deinen echten Zahlen berechnet die App jede Woche neu, wie viele Züge dein Tageslimit sein sollte. Läuft eine Woche gut, sinkt die Kurve schneller; läuft sie schlecht, bleibt der nächste Schritt machbar, statt dich an einer Zahl scheitern zu lassen, die du nie erreichst. Für die Minuten, in denen es kippt, gibt es einen geführten Atemtimer, der mit dir wartet, bis die Welle durch ist. Dazu kommen Serien, Challenges und eine Bestenliste, die wachsende Ersparnis inklusive Bitcoin- und NVDA-Vergleich, elf Sprachen und ein kostenloser Einstieg ohne Konto. Im App Store steht die App aktuell bei 5,0.

Volle Transparenz: Puff Counter ist unsere eigene App — wir halten sie hier natürlich für die beste, also urteile selbst; der Einstieg kostet nichts.

4. Puffless — das Tageslimit, sonst nichts

Puffless macht genau eine Sache: Züge zählen und ein Tageslimit setzen, das über die Wochen sinkt. Keine Level, keine Abzeichen, kein Belohnungssystem. Für Leute, die Gamification eher abschreckt, ist das die passendste Umsetzung in dieser Liste — und der Verlauf zeigt sauber, an welchen Wochentagen es regelmäßig kippt.

Die Einschränkung: Das Absenken bestimmst weitgehend du selbst, und ohne Widget oder Uhr gehen im Alltag mehr Einträge verloren, als die Statistik danach vermuten lässt.

5. Quit Vaping — in einer Minute eingerichtet

Ein schlichter Begleiter für alle, die keine Lust auf zehn Onboarding-Fragen haben: installieren, loslegen, sehen, wie viel zusammenkommt. Als erster Schritt raus aus dem Blindflug reicht das völlig — und für die meisten ist genau dieser erste Blick auf die echte Tageszahl der Moment, in dem etwas kippt.

Die Einschränkung: Über die Grundfunktion hinaus passiert wenig — keine tiefere Auswertung, keine Hilfe im Verlangen, kein Plan, der sich an deinen Verlauf anpasst.

6. Kwit — für den Moment, in dem du zur Vape greifst

Beim Dampfen kommt das Verlangen häufiger als beim Rauchen, dafür kürzer — weil das Gerät immer griffbereit ist und kein Anzünden dazwischenliegt. Kwit ist genau darauf ausgelegt: ein Knopf, dahinter Ablenkung, Atemübung oder ein passender Satz. Die Umsetzung ist die sorgfältigste der Kategorie, und die Texte stammen erkennbar aus der kognitiven Verhaltenstherapie.

Die Einschränkung: Der Aufbau zielt auf Zigaretten und einen festen Stopptag. Züge kennt die App nicht.

7. Quitzilla — wenn mehr als die Vape weg soll

Quitzilla führt beliebige Gewohnheiten nebeneinander und zeigt für jede Zeit und Geld. Wenn Dampfen nur eine von mehreren Baustellen ist, behältst du hier den Überblick, ohne vier Apps zu öffnen. Beim Dampfen ist das oft relevanter als gedacht, weil die Vape bei vielen an Alkohol, Koffein oder lange Bildschirmabende gekoppelt ist.

Die Einschränkung: Gezählt werden Tage seit dem letzten Rückfall. Einzelne Züge und ein sinkendes Limit — die zwei Dinge, die beim Dampfen zählen — gibt es nicht.

8. QuitSure — erst der Kopf, dann die Menge

QuitSure ist ein strukturiertes Programm über mehrere Tage, das an den Überzeugungen ansetzt, die den Griff zur Vape so selbstverständlich machen. Wer schon mehrfach aufgehört und wieder angefangen hat, findet hier den durchdachtesten Ansatz der Liste — er arbeitet an dem Gefühl, etwas zu verlieren, statt nur an der Menge.

Die Einschränkung: Es kostet vorab, ist auf Englisch, und für den Alltag danach fehlt der laufende Zähler.

Wie du dich entscheidest

Prüf zuerst die Einheit. Alles, was in Zigaretten oder rauchfreien Tagen rechnet, macht deinen Konsum zu einer Schätzung — und du kannst nur senken, was du misst. Schau danach, wie schnell ein Eintrag geht, und lass die erste Woche bewusst normal laufen, ohne etwas zu ändern. Diese Zahl ist unangenehm, aber sie ist der einzige ehrliche Ausgangspunkt.

Wenn du gleichzeitig die Nikotinstärke senkst, änder immer nur eine Sache pro Woche — sonst weißt du nicht, was gewirkt hat. Für Züge zählen mit Widget, Uhr und einem Limit aus deinen echten Zahlen kannst du Puff Counter kostenlos starten.

Häufige Fragen

Was ist beim Dampfen anders als beim Rauchen?

Es fehlt die sichtbare Einheit. Eine Schachtel ist irgendwann leer, eine Vape nicht — deshalb verlieren fast alle Dampfer das Gefühl für ihre Menge, oft über Monate. Dazu kommen Nikotinsalze, die sehr hohe Konzentrationen angenehm machen, sodass die aufgenommene Nikotinmenge deutlich höher liegen kann, als es sich anfühlt.

Sollte ich beim Dampfen reduzieren oder sofort aufhören?

Beide Wege funktionieren. Cochrane-Übersichtsarbeiten kommen für geplantes Reduzieren mit Enddatum zu ähnlichen Ergebnissen wie für einen abrupten Stopp. Beim Dampfen spricht praktisch viel für das Reduzieren, weil du zwei Stellschrauben hast: die Zahl der Züge und die Nikotinstärke des Liquids.

Welche App zählt einzelne Züge?

Nur wenige. Die meisten bekannten Rauchfrei-Apps zählen Zigaretten oder rauchfreie Tage und zwingen dich zu einer Umrechnung, die immer geschätzt bleibt. Auf Züge ausgelegt sind unter anderem Puff Counter und Puffless — dort ist der Zug die Einheit, in der Ziel und Verlauf gerechnet werden.

Hilft es, auf Liquid ohne Nikotin umzusteigen?

Als Zwischenschritt manchmal, als Ziel selten. Die Handbewegung, das Ritual und der Griff in die Tasche bleiben vollständig erhalten, und genau diese Gewohnheit führt viele zurück zum nikotinhaltigen Liquid. Wenn du diesen Weg gehst, setz von Anfang an ein Datum, an dem auch das Gerät weggeht.